Ich träume von einer Schule

 

Ich träume von einer Schule,
In der eine Hausordnung nicht nötig ist,
in der einer dem anderen hilft,
in der jeder weiß, dass er gebraucht wird,
in der jeder weiß, dass er helfen kann.

Ich träume von einer Schule,
in der Platz ist für alle,
für die Deutschen und für die Ausländer,
für die Starken und für die Schwachen,
für die Kinder und für die Jugendlichen
und auch für die, die weniger leisten,
die müde sind und resignieren,
die nicht so sind, wie man sich das so vorstellt.

Ich träume von einer Schule,
in der jeder mit jedem redet,
in der Konflikte fair ausgetragen werden,
in der Mutlose ein offenes Ohr finden,
in der Traurige getröstet werden
und Einsame Freunde finden,
in der es keinen gibt,
der nicht verstanden wird,
in der sich jeder freut, dazuzugehören.

Ich träume von einer Schule,
in der man sich wohlfühlt,
in der eine richtige Gemeinschaft lebt,
von der man Außenstehenden gerne erzählt.

Ich glaube an diesen Traum.
Wenn wir alle zusammenhelfen,
kann er Stück für Stück Wirklichkeit werden.

Nach einem Text von Gerhard Schott, Schulleiter